HTML-Seiten via Media Library bereitstellen

Meistens wird die Sitecore Media Library genutzt um Bilder und Dateien, wie PDFs, für den eigenen Webauftritt zu speichern und einzubinden, beziehungsweise zum Downloaden zu verlinken. Allerdings gehen die Möglichkeiten mit der Media Library noch viel weiter – hat man denn Bedarf daran.

In diesem Artikel wird erläutert, wie statische HTML-Seiten inklusive JavaScript und CSS über die Sitecore Media Library eingebunden und bereitgestellt werden können. Und das tolle daran: genau wie andere Items und Dateien lässt sich der Zugriff über die Sitecore Berechtigungen ganz genau festlegen – damit auch nur wirklich das von Ihnen gewünschte Zielpublikum darauf zugreifen kann!

Aus diesem Beispiel lassen sich natürlich auch weitere Use Cases ableiten, zum Beispiel wenn im Webauftritt ein Flashplayer integriert werden soll und die dazugehörigen Flashfilme (.flv Dateien) in der Media Library abgespeichert werden.

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Erfolgreiche Emails mit A/B Testing!

Spart eure wertvolle Zeit und verbringt nicht zu viel Zeit mit Überlegungen wie “Welches Bild, welche Überschrift, welcher Betreff spricht unsere Zielgruppe mehr an?”. Testet es aus!

Den Sieger küren

A/B Testing im Email Campaign Manager 2.0 ermöglicht es euch zwei oder mehrere Varianten einer Email zu testen und die erfolgreichste Variante (z.B. die mit der höchsten Open Rate oder Click Rate) an eure Kunden zu senden.

Heute kann im ECM ausschliesslich der Betreff getestet werden. Bald ist dies jedoch Geschichte. Neu sollen neben dem Betreff auch jegliche Komponenten und alternative Texte der Bilder getestet werden können. Den Test-Sieger könnt ihr entweder automatisch oder selbst manuell küren. Welche Kriterien zum Sieg führen könnt ihr auch selbst entscheiden. Um die Entscheidung dennoch etwas zu vereinfachen bietet Sitecore hier nachfolgende Testresultat-Übersicht :

Email Campaign Manager 2.0 Übersicht A/B Testing

Reporting

Um auch den aktuellen Stand der Tests verfolgen zu können bietet Sitecore diese Reporting Möglichkeit:

Weitere Reporting Möglichkeiten findet ihr im nächsten Tipp der Woche!

Case Study Interhome

Sitecore hat die Case Study zum Commerce Projekt bei Interhome veröffentlicht, welches gestern nach 6 Monaten Entwicklungszeit Live ging.

Download Interhome Case Study

Sitecore & Azure

Wie bringt man Sitecore auf Microsofts Azure Cloud Services?

Ein Weg um Sitecore in die Cloud zu stellen, ist der direkte Weg über das manuelle Einrichten von Sitecore Instanzen via Cloudservices oder virtuellen Servern, die Azure einem anbietet. Um aber wirklich auf Wolke 7 zu schweben, hat sich Sitecore ein Modul ausgedacht: Sitecore Azure!

Sitecore Azure
Das Sitecore Azure Modul lässt sich einfach vom Sitecore Development Network (SDN) herunterladen. Zusammen mit einer 27 Seiten starken Dokumentation zum Installieren und Konfigurieren der Anwendung.

Ausgangspunkt ist eine lauffähige Sitecore Instanz des Projekts. Auf diese Sitecore Instanz wird über den “Installation Wizard” von Sitecore das “Sitecore Azure” Modul installiert. Also ganz so, wie man es sich von Sitecore gewohnt ist!

Tipp: Es lohnt sich die Einschränkungen und Anforderungen vorher gründliche durchzulesen.

Mit dem Tool installieren sich eine Menge Items und Files in Sitecore. Für den Sitecore Benutzer ersichtlich ist danach aber lediglich ein neuer Eintrag in der Programmstartliste.

Mit der Installation wurde aus der Sitecore Instanz ein “Deployment Center”. Das Deployment Center ist nun der Dreh- und Angelpunkt des Geschehens, egal welche Sitecore-Azure-Architektur (Azure Delivery/Azure Live Mode/Azure Authoring + Delivery) Sie nun einsetzen.

Hinweis: Bei der Azure Delivery Architektur dient das Deployment Center auch als Editing Instanz. Bei den anderen nur als Deployment Center.

Delivery Architektur

Ist das Modul installiert, ein Zertifikat generiert und ein “Environment”-File bezogen (Sitecore) steht Ihnen die ganze Welt offen. Dies zeigt sich anhand einer Weltkarte  mit einer Auswahl an möglichen Standorten. Die Standorte entsprechen den physischen Azure Datacentern, auf welche Sitecore nun eingespielt werden kannn.
Mit wenigen Klicks fährt eine Content Editing (CE) Farm oder Content Delivery (CD) Farm Instanz hoch, frei skalierbar.

CE und CD Instanzen einfach Verwalten.

Ein Blick in die Azure Administrationsseite lohnt sich! Mit jeder erstellten Farm werden nämlich SQL Azure Datenbanken oder Cloudservices eingerichtet. Die Namen sind zwar sehr gewöhnungsbedürftig, dafür logisch aufgebaut. Es hilft zu verstehen was Sitecore genau macht. Die Dokumentation liefert hier nämlich kaum aussagekräftige Informationen. Ein Blick auf die anfallenden Gebühren ist sowieso ratsam.

Stolpersteine
Mit dem einen oder anderen Stolperstein ist dann aber doch zu rechnen.
Leider ist nur wenig davon dokumentiert, was und wie Sitecore die Dinge genau macht.
Einige Stolpersteine vorweg:

  • Der “Data”-Folder Pfad in der Sitecore Konfiguration darf nicht relativ angegeben werden.
  • Der “Data”-Folder darf nicht im Sitecore Webverzeichnis liegen.
  • Die Sitecore Konfigurationen dürfen nicht in separate Dateien ausgelagert werden. Alles in Web.config.

Hat man erst einmal den Dreh raus, funktioniert Sitecore Azure einwandfrei. Und merkt man wie einfach die Skalierung dann von der Hand geht, ist man restlos überzeugt.

 

Gesteigerte Flexiblität im Email-Empfänger-Management

Das war einmal.

In den vergangenen Email Campaign Manager (ECM) Versionen war es üblich, dass die Empfänger im Vorhinein bereits definiert werden mussten, bevor die Email-Nachricht erfasst werden konnten.

Neu ist.

Im ECM 2.0 könnt ihr die Empfänger auch nach dem Erfassen der Nachricht pflegen. Es besteht die Möglichkeit eigene Empfängerlisten hinzuzufügen, alte Listen wieder zu verwenden oder neue mit alten zu kombinieren. Habt ihr alle gewünschten Listen zusammen könnt ihr diese im Register “Recipient View list” einsehen. Um gewisse User dennoch von der Liste zu entfernen, kann die “Opted Out Build List” verwendet werden.

Empfänger definieren

Bestehende und neue Empfängerlisten kombinieren

Finale Empfängerliste überprüfen

Flexibel in die Zukunft mit dem ECM 2.0

Email Marketing trifft CMS

Habt ihr nicht auch schonmal gedacht wie schön es wär, nicht fünf verschiedene Tools im Online Marketing pflegen zu müssen?

Sitecore erleichtert hier euer Leben mit dem integrierten Digital Marketing System. Vor kurzem wurde jetzt auch der Email Campaign Manager (ECM) 2.0 angekündigt. Neben der kompletten Integration ins CMS bietet er unter anderem folgende Vorteile und Möglichkeiten:

  • Emails auf individuelle Benutzer personalisieren
  • Engagement Pläne einbinden
  • Klickverhalten der Benutzer verfolgen (vom Öffnen des Emails bis hin zum Kauf des Produktes)
  • Diverse Reportings von einzelnen Emails oder mehreren im Überblick einsehen
  • A/B Tests durchführen und dann die “Sieger-Mail” an alle Empfänger senden
  • Emails vor dem Senden via Preview auf Fehler überprüfen

Und dies ist noch nicht das Ende der Funktionalitäten. In Zukunft soll gemäss Sitecore auch die Pflege der Emails in mehreren Sprachen erleichtert werden. So wird es nicht mehr nötig sein, jede in einer eigenen Nachricht pflegen zu müssen.

Was genau hinter den einzelnen Punkten des ECMs steckt, werde ich euch in den nächsten Tipps der Woche verraten.

Email Campaign Manager

Abbildung ECM 2.0

Ready to go live? Redirects nicht vergessen!?

Kurz vor GoLive…das Konzept steht, das Design ist spitze und die Umsetzung dessen perfekt. Die grosse Frage ist jedoch: Wurden auch die aktuellen URLs, die derzeit im Google Ranking glänzen, beachtet?

Denn für euer Ranking nach dem GoLive tragen auch diese ihren Anteil bei. Deshalb ist es von grosser Bedeutung die alten URLs auf die neuen URLs mit sogenannten Redirects weiterzuleiten. In unseren Projekten haben wir schon verschiedene Module für nachfolgende Redirects erfolgreich eingesetzt:

1) Redirects von bestehenden Seiten

Basierend auf der Installation des Redirect Manager Moduls, können alle bestehenden Seiten ganz einfach auf neue Sitecore Items verlinkt werden. Ist das Modul einmal installiert werden auch automatisch 301 Redirects erstellt, sobald ein Sitecore Item umbenannt oder verschoben wurde. Damit ihr den Überblick über die ganzen Weiterleitungen nicht verliert werden auf Item-Ebene alle erstellten Redirects angezeigt. Mittels Klick auf ein Link kann die Funktionalität des Redirects direkt getestet werden.

URL Redirect List on Item Level

2) Arbitrary Redirects

Mit dem von uns entwickelten Redirect Modul können z.B. auch externe URLs auf externe URLs weitergeleitet werden. Zwei Textfelder zur Eingabe der URLs ermöglichen die schnelle und einfache Pflege. Dies könnte z.B bei Landingpages mit fremder Domain von hohem Nutzen sein.

3) Redirects von Media Items

Ein weiteres Highlight des von uns programmierten Moduls ist die Weiterleitung von Links auf Meda Items wie Pdfs. So kann ganz einfach gewährleistet werden, dass auch diese im Google nicht in 404 (Fehlerseiten) enden. Hier kann mittels Redirect Modul die alte URL gepflegt und das neue Dokument komfortabel über die Sitecore Struktur ausgewählt werden.

Abbildung des Sitecore Trees für PDF Redirects

Und dies ist noch lange nicht das Ende der Möglichkeiten… Gerne entwickeln wir für Sie individuell auf Ihre Bedürfnisse angepasste Redirect Module und begleiten Sie bei der erfolgreichen Weiterleitung aller URLs.

So steht einem erfolgreichen GoLive nix mehr im Wege.

1, 2, 3 und Action … Workflows!

Wie im letzten Tipp der Woche (“Inhaltsrevision mittels Workflows”) angekündigt, möchte ich euch heute die Standard Action Workflows vorstellen. Dazu zählen die Auto Submit Action, die Auto Publish Action, die Email Action und die Validation Action.

Auto Submit Action

Sobald die Auto Submit Aktion ausgelöst wird, wechselt das aktuelle Item zum nächsten Status. Die Voraussetzung dafür ist, dass der aktuelle User die vordefinierte Rolle besitzt. Welche Rolle der Benutzer haben muss und welcher Status als nächstes folgen soll kann vom Autor definiert werden (siehe Abbildung). Das Type Feld enthält die Klasse, welche die Funktionalität der Aktion bestimmt (“namespace.classname, assembly_name”).

Achtung! Standardmässig kann nur eine Rolle definiert werden. Weiters sollten die Felder “Role Name” und “Next Step” nicht leer sein, da dies in einer Error Message enden würde.

Auto Submit Action

Auto Publish Action

Auto Publish

Diese Aktion erscheint unter dem Approved Status (siehe Abbildung oben). Die im Template zu pflegenden Daten umfassen die Klasse und die Parameter. Mittels Parameter kann bestimmt werden, ob alle hierarchisch tiefer gelegenen Items auch publiziert werden sollen oder nicht (deep = 1 => publish children; deep = 0 => don’t publish children)

Autopublish-Action

Email Action

Mit dieser Aktion kann der Versand von Emails ausgelöst werden. Das Template enthält Informationen über den Empfänger, den Sender und den Betreff des Emails. Weiters kann eine Nachricht und der SMTP Server zur Versendung der Emails gepflegt werden. Im Type Feld besteht die Möglichkeit die default Methode mit einer eigenen Methode zu überschreiben.

Email-Validation-Action

Validation Action

Diese Aktion kann verwendet werden um die Validierungsregeln auszulösen, welche auf Item Level gepflegt werden können (im Register “Validation Rules” im Feld “Workflow Validation Rules – Runs in the Validation workflow action“).

Per Default enthält das Type Feld im Template “Sitecore.Workflows.Simple.ValidatorsAction, Sitecore.Kernel”. Max Result umfasst die unterschiedlichen Antworten des Validators – mögliche Werte sind “Unknown”, “Valid”, “Suggestion”, “Warning”, “Error”, “CriticalError”, “FatalError”. Weiters können für die unterschiedlichen Validierungsregeln Nachrichten gepflegt werden (für “Unkown“, “Warning“, “Error“, “Critical Error“, “Fatal Error“)

Validation-Action

Wie kann ich die Qualität der Inhalte steigern? Inhaltsrevision mittels Workflows!

Um die Qualität der Inhalte zu steigern und weitere Inhaltsverantwortliche in den Reviewprozess einzubinden können Workflows ideal eingesetzt werden.  Dadurch wird eine Seite nicht sofort publiziert, sondern durchläuft zuerst diverse Stati, welche vom Autor definiert werden können. Workflows können auch zur eigenen Sicherheit verwendet werden. Definiert man einen zweistufigen Workflow (“edit”, “publish”) so kann versehentliches Publizieren der Inhalte vermieden werden.

Die Schritte zur Erstellung eines Workflows:

  1. Erstellen eines Workflow Items
  2. Definition von Workflow Stati
    Stati bilden die einzelnen Schritte ab, welche von durchlaufen werden müssen, bevor Seiten publiziert werden können.
  3. Hinzufügen von Workflow Befehlen und Aktionen
    Befehle sind dafür verantwortlich, dass die Stati von einem zum nächsten wechseln; Aktionen können sowohl zu Befehlen als auch zu Stati hinzugefügt werden. Diese müssen als Subitem angelegt werden. Die Aktion (z.B. die Versendung eines Emails) wird ausgelöst sobald ein Status oder Befehl ausgeführt wird.
  4. Definition des initialen Status 
  5. Festlegen des finalen Status 
  6. Workflow Item an Templates zuweisen

Wie diese Schritte im CMS genau aussehen, könnt ihr der nachfolgenden Präsentation entnehmen. Mögliche Aktionen werden im nächsten Tipp der Woche genauer erläutert.

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