Namics at SUGCON Europe 2017

sugcon-europe-2017

Am Donnerstag 18.5 bis Freitag 19.5 hat in Amsterdam die SUGCON Europa 2017 stattgefunden. Dieses Sitecore User Group Treffen mit grob über den Daumen geschätzten 400-500 Teilnehmern aus ganz Europa und darüber hinaus die Austauschplattform zu aktuellen Sitecore Themen. Die … Weiterlesen

Sitecore & Azure

Wie bringt man Sitecore auf Microsofts Azure Cloud Services?

Ein Weg um Sitecore in die Cloud zu stellen, ist der direkte Weg über das manuelle Einrichten von Sitecore Instanzen via Cloudservices oder virtuellen Servern, die Azure einem anbietet. Um aber wirklich auf Wolke 7 zu schweben, hat sich Sitecore ein Modul ausgedacht: Sitecore Azure!

Sitecore Azure
Das Sitecore Azure Modul lässt sich einfach vom Sitecore Development Network (SDN) herunterladen. Zusammen mit einer 27 Seiten starken Dokumentation zum Installieren und Konfigurieren der Anwendung.

Ausgangspunkt ist eine lauffähige Sitecore Instanz des Projekts. Auf diese Sitecore Instanz wird über den „Installation Wizard“ von Sitecore das „Sitecore Azure“ Modul installiert. Also ganz so, wie man es sich von Sitecore gewohnt ist!

Tipp: Es lohnt sich die Einschränkungen und Anforderungen vorher gründliche durchzulesen.

Mit dem Tool installieren sich eine Menge Items und Files in Sitecore. Für den Sitecore Benutzer ersichtlich ist danach aber lediglich ein neuer Eintrag in der Programmstartliste.

Mit der Installation wurde aus der Sitecore Instanz ein „Deployment Center“. Das Deployment Center ist nun der Dreh- und Angelpunkt des Geschehens, egal welche Sitecore-Azure-Architektur (Azure Delivery/Azure Live Mode/Azure Authoring + Delivery) Sie nun einsetzen.

Hinweis: Bei der Azure Delivery Architektur dient das Deployment Center auch als Editing Instanz. Bei den anderen nur als Deployment Center.

Delivery Architektur

Ist das Modul installiert, ein Zertifikat generiert und ein „Environment“-File bezogen (Sitecore) steht Ihnen die ganze Welt offen. Dies zeigt sich anhand einer Weltkarte  mit einer Auswahl an möglichen Standorten. Die Standorte entsprechen den physischen Azure Datacentern, auf welche Sitecore nun eingespielt werden kannn.
Mit wenigen Klicks fährt eine Content Editing (CE) Farm oder Content Delivery (CD) Farm Instanz hoch, frei skalierbar.

CE und CD Instanzen einfach Verwalten.

Ein Blick in die Azure Administrationsseite lohnt sich! Mit jeder erstellten Farm werden nämlich SQL Azure Datenbanken oder Cloudservices eingerichtet. Die Namen sind zwar sehr gewöhnungsbedürftig, dafür logisch aufgebaut. Es hilft zu verstehen was Sitecore genau macht. Die Dokumentation liefert hier nämlich kaum aussagekräftige Informationen. Ein Blick auf die anfallenden Gebühren ist sowieso ratsam.

Stolpersteine
Mit dem einen oder anderen Stolperstein ist dann aber doch zu rechnen.
Leider ist nur wenig davon dokumentiert, was und wie Sitecore die Dinge genau macht.
Einige Stolpersteine vorweg:

  • Der „Data“-Folder Pfad in der Sitecore Konfiguration darf nicht relativ angegeben werden.
  • Der „Data“-Folder darf nicht im Sitecore Webverzeichnis liegen.
  • Die Sitecore Konfigurationen dürfen nicht in separate Dateien ausgelagert werden. Alles in Web.config.

Hat man erst einmal den Dreh raus, funktioniert Sitecore Azure einwandfrei. Und merkt man wie einfach die Skalierung dann von der Hand geht, ist man restlos überzeugt.