Better to be on the safe side? Zugriffsrechte! (1/2)

In einem zweiteiligen Blogpost möchten wir kurz das Rollen- und Rechtemanagement von Sitecore vorstellen. Im ersten Teil des Posts geht es um die möglichen Rechte und Rollen an sich, im zweiten Teil, den wir nächste Woche veröffentlichen werden, werfen wir einen Blick auf die Administration dieser Zugriffsbeschränkungen innerhalb von Sitecore.

Sitecore setzt Security Accounts ein, um Benutzerzugriffe auf diverse Inhalte der Webseite, sowie Zugriffe auf Sitecore Funktionalitäten zu verwalten. Ein „Security Account“ kann sowohl ein Benutzer als auch eine Rolle sein. Nach dem Erstellen des Benutzers können dem jeweiligen User bestimmte Rollen zugewiesen werden, welche verschiedene Zugriffsrechte beinhalten. Zu Beginn sind Standard-Sitecore-Rollen definiert, welche aber ohne Weiteres bearbeitet oder mit neuen Rollen ergänzt werden können. Ein Benutzer kann grundsätzlich auch mehrere Rollen haben. In diesem Fall werden die Zugriffsrechte konsolidiert. Zusätzlich bietet Sitecore die Möglichkeit der Vererbung (Inheritance). Somit können Zugriffsrechte den unterliegenden Items (z.B. einem ganzen „Navigations-Ast“) vererbt werden.

Zur Verfügung stehende Access Rights (Zugriffsrechte) sind:

  • Read: Entscheidet ob ein Benutzer bestimmte Items / Inhalte sehen kann. (Zugleich Voraussetzung für alle weiteren Zugriffsrechte)
  • Write: Entscheidet ob Benutzer Inhalte bearbeiten können.
  • Rename: Bestimmt ob Benutzer Item Namen ändern können.
  • Create: Entscheidet ob Benutzer „Child Items“ unter dem jeweiligen Item anlegen können.
  • Delete: Entscheidet ob Benutzer Items löschen können.
  • Administer: Entscheidet ob Benutzer Access rights für Items vergeben können.
  • Field Read: Bestimmt ob Benutzer Felder in Items lesen können.
  • Field Write: Bestimmt ob Benutzer Felder in Items updaten können.
  • Language Read: Entscheidet ob Benutzer Sprachversionen von Items sehen können.
  • Language Write: Bestimmt ob Benutzer Sprachversionen von Items updaten können.
  • Site Enter: Entscheidet ob Benutzer Zugriff auf bestimmte Seiten haben.
  • Show in Insert: Bestimmt ob Templates im Content Editor in der „Insert Options List“ oder im Page Editor in der „Insert Dialog Box“ ersichtlich sind.
  • Workflow Command Execute: Entscheidet ob Benutzer bestimmte Workflow Befehle ausführen können.
  • Workflow State Delete: Entscheidet ob Benutzer Items löschen können, wenn sie einen bestimmten Workflow Status haben.
  • Workflow State Write: Entscheidet ob Benutzer Items updaten können, wenn sie einen bestimmten Workflow Status haben.

Um diese Sicherheitseinstellungen verwalten zu können, werden diverse Security Tools benötigt. Mehr zu diesen Sitecore Tools werden wir in der kommenden Woche in unserem „Tipp der Woche“ veröffentlichen.

Splunk for Sitecore Logs

Was ist Splunk?

Splunk ist ein Log-, Monitoring- und Reporting-Tool. Es kann verschiedenste Textdateien, wie Log-Dateien oder andere Daten von Applikationen oder Servern, einlesen und in einem durchsuchbaren Speicher ablegen. Splunk bietet ein komfortables Web-Interface, mit dem die indexierten Daten durchsucht werden können sowie Warnmeldungen und grafisch ansprechende Diagramme generiert werden können.

Sitecore Log Source Type

Splunk liest die einzelnen Files nach einem vordefinierten Muster ein und versucht so, die einzelnen Events zu erkennen. Diese Muster werden Source Types genannt und sind essentiell wichtig, damit die Analyse von Log-Files überhaupt funktionieren kann. Leider existiert für Sitecore bzw. log4net kein Source Type. So haben wir selber einen solchen erstellt und können nun die Sitecore Logs sauber indexieren. In der Datei etc/system/local/props.conf des Splunk-Programm-Verzeichnisses muss dazu folgender Eintrag gemacht werden:

[Sitecore Log]
BREAK_ONLY_BEFORE = \S+\s\d{2}:\d{2}:\d{2}
NO_BINARY_CHECK = 1
SHOULD_LINEMERGE = true
pulldown_type = 1

Sobald die Konfigurationsdatei angepasst und Splunk neu gestartet wurde, kann beim Hinzufügen von neuen Datenquellen der Source Type „Sitecore Log“ ausgewählt werden:

Splunk ist ein nützliches Tool, um viele Log-Files komfortabel zu durchsuchen und zu analysieren. Die zusätzlichen Funktionen wie beispielweise das automatische Alarmieren bei gewissen Events, machen den Einsatz in einer Produktivumgebung mit grossem Datenvolumen interessant. Zu erwähnen ist ausserdem Splunk Storm, welches die cloud-basierte Version von Splunk darstellt.

SEO Toolkit – Was steckt dahinter?

Suchmaschinenoptimierung mit Sitecore

Von Keywords über Meta Tags, Descriptions und vieles mehr, kann Ihre komplette Webseite mit dem SEO Toolkit schnell und einfach analysiert und suchmaschinenfreundlich verwaltet werden.

SEO Toolkit

Verschiedene Register helfen dem Autor den Überblick über nachfolgende SEO relevanten Themen zu behalten:

Page Information:

Dieses Register bietet einen kurzen Überblick über SEO relevante Inhalte der jeweiligen Seite. So erkennen Sie auf einen Blick wo das SEO Toolkit noch Suchmaschinen-Optimierungspotential sieht.

Text Only View:

Der Text Only View stellt die aktuelle Seite aus Sicht der Suchmaschine dar. So werden jegliche Designs und Bilder entfernt, um den indexierten Inhalt zu sehen. Überschriften werden in grösseren Schriftarten dargestellt, da diese auch von der Suchmaschine besser bewertet werden. Links werden in Form von unterstrichenem Text und Bilder, welche einen gepflegten Alternativtext haben, werden mit eckigen Klammern [Alternativtext] dargestellt.

Key Words:

Die aufgelisteten Keywords in diesem Register, sind Wörter welche im Seiteninhalt am Häufigsten benutzt wurden. Zusätzlich wird in % die Häufigkeit des Wortes in Relation mit dem gesamten Seiteninhalt angegeben. Per Klick können Sie dann das jeweilige Keyword in einer Suchmaschine (Google, Yahoo oder Bing) suchen und direkt Ihr aktuelles Rating beurteilen.

Search Engines:

Hier erhalten Sie per Klick von drei Suchmaschinen (Google, Yahoo und Bing) eine Liste an Seiten, welche auf die aktuelle Seite verlinken. Da die Anzahl an „incoming Links“ Einfluss auf Ihr Ranking hat, ist die Wichtigkeit dessen nicht zu unterschätzen.

Headings:

In diesem Register werden alle Überschriften der aktuellen Seiten aufgelistet. So können Sie auf einen Blick den Inhalt aktueller Headlines überprüfen und gegebenfalls optimieren, um die Relevanz für Suchmaschinen zu erhöhen. Mittels Klick auf die jeweilige Überschrift gelangen Sie direkt zur dementsprechenden Überschrift.

Images:

Im Bezug auf SEO ist nicht das Bild entscheidend, sondern vielmehr der Alternativtext für Suchmaschinen. Deshalb werden in diesem Register alle Bilder mit Alternativtext, URL und Grösse aufgelistet. Jene Bilder welche keinen Alternativtext enthalten werden zuerst gelistet. Mittels Klick gelangen Sie auch hier direkt zum Bild, um den Alternativtext zu pflegen.

Links:

Hier werden alle Links der aktuellen Seite gelistet. Das Toolkit legt hierbei besonderen Wert auf die Funktionsweise der Links. Alle „broken links“ werden auch hier als Erstes aufgelistet.

Meta Tags:

Hier werden die Meta Tag Informationen der jeweiligen Seite aufgelistet. Diese enthalten unter anderem die Description, Keywords und Copyright Informationen. Besonderen Wert sollte auf die Pflege der „keyword meta tags“ gelegt werden, da diese von der Suchmaschine zur Beurteilung der Relevanz der Seite herangezogen werden.

Mit dem einem durchdachten Konzept, dessen konsequenter Umsetzung und der Unterstützung des SEO Toolkits von Sitecore  sind die wichtigsten Voraussetzungen für eine wirksame SEO gegeben.

Multi Device Simulation.

Single Device war gestern – Multi Device ist heute

Im Zeitalter der Multi Devices ist es schlichtweg fast unmöglich Webseiten nur noch auf ein einziges Device zu optimieren. So stellt sich auch für viele Content Autoren immer häufiger die Frage: „Wie sieht die aktuelle Seite denn auf Smartphone, Tablet oder TV aus?“

Das Ende 2012 gelaunchte Sitecore 6.6 bietet hierfür einen Device Simulator. Autoren können somit im Page Editor im Register „Experience“ das entsprechende Device auswählen und die Simulation durchführen. Das Ergebnis des jeweiligen Devices ist zwar nicht pixelgenau, dennoch gibt es einen guten ersten Eindruck, wie sich die Seite auf dem jeweiligen mobilen Gerät verhält. Die Simulation ermöglicht es auch durch die ganze Webseite zu navigieren, zu scrollen (vertikal und horizontal) und das Device zu drehen.

Sitecore Device Simulator

Ein Schritt in die Zukunft. Wir unterstützen Sie gerne.

Neues Sitecore Modul überwacht die Einhaltung von Standards

Ein neues Sitecore Modul prüft Webseiteninhalte automatisiert auf Einhaltung von Standards sowie auf unternehmenseigene und gesetzliche Regularien. Basis dieses Moduls ist die renommierte „Compliance Sheriff“-Applikation von HiSoftware.

Mit diesem Modul ist es möglich, Web-Inhalte automatisiert nach formellen, gesetzlichen und qualitativen Kriterien zu überprüfen, noch bevor sie publiziert werden. Die Kontrolle von regulativen und eigenen Bestimmungen (z.B. Schreibweise von Namen, Branding-Spezifika etc.) erfolgt regelbasiert.

Weitere Informationen zu diesem neuen Sitecore Modul sind in der Sitecore Pressemeldung zu finden.

Unser Wissen für Euren Erfolg – Namics goes Open Source

Als wir uns vor einigen Jahren dafür entschieden haben, im .Net Umfeld mit dem Content Management System „Sitecore“ zu starten, gingen wir wohl – wie bei jeder Evaluation, ein gewisses Risiko ein. Erfüllt dieses CMS die Anforderungen der Kunden? Lässt … Weiterlesen

.NET Web Content Management Systeme im Vergleich

Neben den klassischen Funktionalitäten wie Trennung von Inhalt und Layout oder Wysiwyg Editor werden von Web Content Management Systemen vermehrt Funktionen wie Online Marketing, Personalisierung oder Social Networking gefordert. Zum Beispiel setzt  Sitecore in der Produktentwicklung einen starken Fokus auf Targeting. So können mit Hilfe des Digital Marketing Systems die Inhalte einer Website den Benutzern personalisiert dargestellt werden.

Im Rahmen einer WCMS Evaluation haben wir  lizenzkostenpflichtige .NET Content Management Systeme hinsichtlich „WCMS 2.0 Funktionalitäten“ geprüft.

Das Ergebnis zusammengefasst:

.NET Web Content Management Systeme im Vergleic

.NET Web Content Management Systeme im Vergleich

EPiServer und Sitecore gewinnen den Vergleich! Beide Systeme bieten entsprechende ausgereifte „WCMS 2.0“ Erweiterungen an. EPiServer brilliert mit seinem ausgeklügelten Social Networking Modul gegenüber Sitecore. Bei den Lizenzkosten hat Sitecore die Nase vorne.

 

Sitecore
Enterprise System mit umfangreichen Features. Ca. 2’900 Sitecore Kunden weltweit betreiben über 27.000 Webseiten.

Kentico
CMS mit erschwingliche Lizenzkosten für kleinere Organisationen. Kentico verfügt über verschiedene Module u.a. E-Commerce sowie über eine grundlegende Marketing Suite. In ca. 7’000 Websites weltweit integriert.

Sitefinity
Ideal für kleinere Webauftritte, welche keine umfassende WCMS Funktionalitäten benötigen. Wurde  in über 6’000 Websites weltweit integriert.

EPiServer
Enterprise CMS mit vielen umfangreichen Features. Mehr als 3’500 Kunden weltweit betreiben über 10’000 Webseiten.

Wie erzeuge ich kundenfreundliche URLs?

Ewig lange URLs sehen weder auf Printmaterialien gut aus noch sind sie „kundenfreundlich“ im Web. Daher bietet Sitecore die Möglichkeit sogenannte Short-URLS mittels Alias-Systeme zu verwenden. Hierbei lassen sich kurze URLs definieren, wie z.B. www.meineseite.ch/sonderangebote, die dann über eine automatische Weiterleitung auf die im System hinterlegte Seite www.meineseite.ch/deutsch/aktuelles/sonderangebote/angebot.html verweisen kann.

Sollten hier besondere Wünsche bestehen, ist es grundsätzlich möglich, jeder Seite eine pflegbare Short-URL zuzuweisen. Dies kann der Autor im Rahmen der Seitenverwaltung pflegen.