Sitecore – Frontend Integration mit Terrific / Terrific Composer Teil 1

Schon seit geraumer Zeit setzen wir für professionelle Frontendentwicklung Terrific oder seit letztem Jahr auch den Terrific Composer ein. Was ist Terrific in einem Satz?

Terrific basiert auf der Idee, das Frontend in wiederwendbare, modulare Lego-Bausteine aufzuteilen.

Eine detaillierte Beschreibung inkl. Downloads und Möglichkeit einen Teil der Features gleich auszuprobieren findet Ihr hier:  http://terrifically.org

History und Motivation

Beim Start von Terrific für die Frontendentwicklung gab es keine Integration in die entsprechende Sitecore VisualStudio Solution. Die Probleme sind da vorprogrammiert, denn die Frontend-Solution liegt nicht im selben Repository, eine mögliche Struktur sah wie folgt aus:

Die Schwierigkeit lag darin, dass nach Abschluss der Frontendentwicklung das generierte JS- sowie CSS-File aufgerufen, gespeichert und dann in der Sitecore-Solution integriert werden musste. Dies stellt kein Problem dar, wenn alles im ersten Schritt fertiggestellt wird, keine Fehler gemacht wurden, keine Änderungen/Change Requests kommen. Sobald die Backendentwicklung in Sitecore begonnen hat, besteht die Gefahr dass auf der Sitecore Seite Änderungen direkt im JavaScript oder CSS gemacht wird und Diese dann nicht in das Terrific zurückfliessen oder natürlich auch umgekehrt. Es liegen wenn man so will 2 Files im entsprechenden Projekt (Sitecore und Terrific) – wer ist nun der Master?

Ein weiterer Aspekt sind die ganzen Module sowie die Views (Pagelayouts) und das Layout selbst. Die Module und Views mussten im Terrific geöffnet und herauskopiert werden was doch ziemlich mühsam war und der Backendentwickler musste entweder dies auf einem Stagingserver tun oder selbst lokal Terrific am laufen haben.

Da stellt sich nun die Frage, wie können wir das ganze verbessern, vereinfachen sowie integrieren. Die Idee war, dass es doch möglich sein muss, die Zusammenarbeit zwischen Backendentwickler sowie Frontendentwickler zu vereinfachen:

–          JavaScript und CSS in VisualStudio Solution bringen

–          Module und Views in VisualStudio Solution bringen

–          Frontendentwickler kann unabhängig davon in seiner gewohnten Umgebung und Struktur weiterarbeiten

Terrific Struktur

Um nachher die Integration in die VisualStudio Solution duchführen zu können, bedarf es einiger Anpassungen. Gerne zeige ich gleich 2 Beispiele – Einzelwebsite sowie Mandanten-Websites. Hierfür schauen wir uns die Strukturen sowie den public-Folder der Terrific Installation etwas genauer an.

Terrific (Einzelseite) – public-Folder

Im „public“-Folder einer Terrific-Einzelseite finden wir wie schon in der Ausgangslage die Folder für das Layout sowie die Module. Was sich hier etwas geändert hat ist die Struktur im sogenannten „assets“-Folder. Darin platzieren wir einen Base-Folder für die beiden Handler (js/css). Weiter wird der „css“-Folder wie auch der „elements“-Folder aus der ursprünglichen Terrific-Installation mit den Files/Folder für „elements“, „libraries“, „pageEditor“, „plugins“, „utils“ usw. in den „assets“ Folder verschoben. Des Weiteren finden wir im „assets“-Folder ebenso die Files/Folder für die „fonts“,“ js“  und „img“.

Terrific (Mandanten)

Bei mehreren Mandanten wird im Root des Terrific für jeden Mandanten ein „eigenes“ Terrific erstellt mit der folgenden Struktur im „public“ Folder:

–          Configs, data, layout, modules und temp Folder identisch wie bei einer Einzelinstallation

Neu: Frontend-Folder
der „Frontend“-Folder bekommt folgende Struktur: Mandanten-Name > Assets > und darin dann wie gehabt die Struktur wie bei einer Einzelinstallation (base für die Handlergeschichten, css, fonts, img, js)

Wie könnt ihr das gleichzeitige Bearbeiten von Inhalten durch mehrere Autoren verhindern?

Im Ribbon Bar (Menü) des Page Editors steht euch unter dem Register „Home“ das Lock Icon zur Verfügung. Um die Inhalte für weitere Autoren zu sperren wählt ihr die entsprechende Komponente, den entsprechenden Inhalt aus und klickt anschliessend auf das „Lock Icon“.

Sitecore - gesicherte Inhalte wieder entsperren

Die gesperrten Inhalte werden unter „My Items (x)“ aufgelistet. Um die Inhalte nach dem Bearbeiten wieder für andere Autoren freizugeben klickt auf „My Items“, wählt den gesperrten Inhalt aus und klickt anschliessend auf „Unlock“. So steht der Inhalt wieder für weitere Autoren zur Bearbeitung zur Verfügung.

Sitecore My Items

Hinweis: Die Ansicht im Ribbon Bar (ob das Lock Icon sichtbar ist) ist abhängig von euren persönlichen Zugriffsrechten. Webadministratoren können grundsätzlich alle Inhalte bearbeiten. Sollte es passieren, dass ein Webadministrator und ein anderer Benutzer die Inhalte gleichzeitig bearbeiten, werden die Änderungen die als erstens gespeichert werden übernommen. Speichert der zweite Benutzer wird eine Meldung erscheinen, welche den Nutzer darauf hinweist dass soeben Änderungen vorgenommen wurden. Es besteht dabei die Möglichkeit diese Änderungen zu überschreiben.

Komponente im Page Editor gelöscht? Keine Panik!

Habt ihr versehentlich auf das rote X geklickt und die Komponente samt Inhalt auf der Seite gelöscht?
Komponente löschen

Keine Panik. Bei Betätigung des Löschen Icons verschwindet die Komponente zwar von der Bildschirmoberfläche bleibt jedoch im System bestehen. In nur drei / vier Schritten könnt ihr die Komponente inklusive Inhalt wieder zurückholen, sofern ihr diese im Vorhinein gespeichert habt. Und so geht’s:

1) Klickt auf „Komponente hinzufügen“ (das blaue „Puzzle“ Icon)  im Menü / Ribbon Bar. Wählt die gewünschte Position auf der Seite mittels Klick auf den „Hier hinzufügen“ Button.
Sitecore Komponente hinzufügen

2) Wählt das Rendering aus, welches der „verlorenen Komponente“ entspricht und bestätigt die Auswahl mit Klick auf den „Auswählen“ Button. (Achtung! Popup-Blocker muss deaktiviert sein damit das Auswahlfenster erscheint).
Rendering auswählen

3) Erscheint die Meldung „Dialog-Einstellungen bestätigen“ auf „Abbrechen“ klicken.
Meldung Dialog-Einstellungen

4) Den gewünschten Inhalt (Name der vorher für den Inhalt vergeben wurde) auswählen und fertig!
Bestehenden Inhalt auswählen

Bequem und sicher – die Inhaltspflege im Page Editor!

Erfolge einzelner Email Kampagnen messen!

Wollt ihr den Erfolg einzelner Email Kampagnen messen? Dann schaut euch im folgenden Artikel die Reporting Möglichkeiten für Emailnachrichten an. Diese stehen euch im neuen Email Campaign Manager (2.0) im Register „Reports“ zur Verfügung:

Neben der Übersicht zu jeder Emailnachricht (Message Info) mit Daten wie Nachrichtentyp, Status und Gesamtanzahl der Empfänger erhaltet ihr eine Graphik zum Benutzerverhalten (Recipients Behavior) sowie eine Übersicht (Overview) über wichtige Kennzahlen. Diese Übersicht umfasst die folgenden Informationen:

  • Gesamtanzahl der versendeten Emails („Total Recipients“)
  • Anzahl derjenigen Emails, die tatsächlich ausgeliefert wurden („Actual Recipients“)
  • Anzahl der Empfänger, die die Email geöffnet haben („Opened“)
  • Anzahl der Empfänger, die auf mindestens ein Link in der Nachricht geklickt haben („Click Through“)
  • Anzahl der Empfänger, die die mehr als eine Seite geöffnet haben (also auf der Webseite weiter gesurft sind – „Browsed“)
  • Anzahl der Empfänger, die weitere, idealerweise wertgenerierende Aktionen, auf der Website ausgeführt haben („Productive recipients“)

Wie bereits im letzten Blogpost erwähnt, basiert der Wert auf den gepflegten Daten im DMS und dem Surfverhalten der Besucher.

Subtrahiert ihr die Anzahl der Besucher, die auf der Seite gesurft sind, mit denen, die auf einen Link geklickt haben, erhaltet ihr die Page Bounce Rate. Diese zeigt euch die Anzahl der Besucher, die eure Seite zwar besucht, aber auch gleich wieder verlassen haben (keine weitere Navigation auf der Seite). Dies könnte bereits ein guter Indikator für die Relevanz der verwendeten Landing Page für den jeweiligen Besucher sein.

Zusätzlich zu diesen Kennzahlen ist es auch möglich, den Erfolg der Email-Kampagne hinsichtlich ihres wertgenerierenden Erfolgs zu messen. Dies geschieht anhand der folgenden Kennzahlen:

  • generierter Gesamtwert der Email-Kampagne („Value“)
  • generierter Wert pro Besuch („Value per Visit“)
  • generierter Wert pro Email („Value per Email“)
  • Anzahl der Besuche pro Email („Visits per Email“)

Kampagnenübersicht

Ähnlich wie auf der Übersichtsebene über alle Kampagnen gibt es hier eine Graphik zur Performance der einzelnen Emailnachricht. Diese stellt den von den Besuchern generierten Wert in Relation zur Anzahl der Besuche auf der Webseite über den Zeitraum von sechs Tagen (ab Versanddatum) dar.

Message Performance

Weiters wird eine Auflistung der erfolgreichsten Landing Pages, Seiten auf die in der Email-Nachricht verlinkt wurde, dargestellt. Hier wird unter anderem zwischen der Landing Page:

  • die den höchsten Wert pro Besuch erzielt hat („Most Relevant Experience“)
  • die den höchsten Wert erzielt hat („Most Valuable“)
  • die die höchste Aufmerksamkeit von Besuchern erzielt hat („Most Attention“)
  • die die höchste Besucheranzahl erreicht hat („Most Visited“) 
  • die mit dem höchsten Potential („Most Potential“) . Das Potential wird wie folgt berechnet: Potential = Potentieller Wertgewinn * 100 / Summe der von den Besucher generierten Werte

Erfolgreichste Landing Pages

Potentieller Wertgewinn = (Durschn. Wert pro Besuch – Wert pro Besuch) x Anzahl Besuche.

In Ergänzung zur Auflistung der erfolgreichsten Landing Pages stellt Sitecore auch noch eine Auflistung über alle Landing Pages zur Verfügung. Es wird dabei das Potential der Seite, die Absprungrate, der generierte Wert pro Seite, der Wert pro Besuch und die Anzahl an Klicks der Landing Pages gegenübergestellt. Pro Kategorie werden die besten Resultate mit einer Medaille gekennzeichnet.

Übersicht über die Kennzahlen einzelner Landing Pages

Auch findet ihr unter den Reports eine Liste der Benutzer die sich von eurem Email Newsletter abgemeldet haben (Unsubscribed List) und keine weiteren Email Nachrichten von euch wünschen. Diese Liste kann als CSV File exportiert und im Excel geöffnet werden.

Übersicht Unsubscriber

Die Liste der „Email Bounces“ zeigt alle User, die das Email aus irgendwelchen Gründen nicht erhalten haben (Ist ein Zeichen das der ECM das Email nicht an den Empfänger zustellen konnte. Das Problem liegt jedoch auf der Seite des Empfängers).

In diesem Sinne – Viel Spass mit dem Messen des Erfolgs und der Wirksamkeit von euren Email Kampagnen.

Wie erfolgreich sind eure Email Kampagnen?

Um den Erfolg eurer Email Kampagnen messen zu können, braucht ihr Reporting. Deshalb stelle ich euch in dieser Woche die Reporting Möglichkeiten zum Vergleich von Email Kampagnen vor. All diese Reporting Möglichkeiten findet ihr bereits auf der Einstiegsseite des Email Campaign Managers 2.0 (ECM 2.0) von Sitecore.

Das erste Chart „Email Channel Performance“ stellt den Wert, den die Besucher generiert haben, der Anzahl Besuche über einen gewissen Zeitraum gegenüber. Der Wert basiert auf den gepflegten Daten im DMS und dem Surfverhalten des Besuchers (z.B. je mehr Ziele der Besucher erfüllt, desto höher der Wert). Die gelbe Linie repräsentiert die Werte, die hellblaue die Anzahl Besuche und die grünen Balken der generierte Wert pro Besuch. So können Sie rasch einen ersten Eindruck über die Relevanz verschiedener Kampagnen gewinnen.

Einen bereits etwas detaillierten Vergleich über die Performance der einzelnen Email Kampagnen stellt die „Most Recent Dispatched Messages“ Tabelle dar. Neben den Informationen über Name, Typ und Versanddatum der Kampagne zeigt sie auch Informationen über die Anzahl der Empfänger, die Öffnungsrate, Klickrate, den Wert pro Besucher, sowie den Wert im Allgemeinen und den Status.

Als Ergänzung zu den ersten beiden Reports bietet Sitecore auch noch den Überblick über die zehn erfolgreichsten Email Kampagnen. Wenn Sie auf eine der Email Kampagnen klicken sehen Sie eine Übersicht über das Verhalten aller Empfänger (u.a. wie viele es überhaupt empfangen haben, wie viele es geöffnet haben, wie viele einen Link geöffnet haben usw.)

Email Campaign Manager - Die besten 10 Kampagnen

Diese Reporting Möglichkeiten bieten bereits einen guten Einstieg zur Beurteilung des Erfolgs der Email Kampagnen. Noch detaillierte Ergebnisse erhält ihr aber mit den Reporting Möglichkeiten pro Email, welche ich euch im nächsten Tipp der Woche präsentieren werde!

HTML-Seiten via Media Library bereitstellen

Meistens wird die Sitecore Media Library genutzt um Bilder und Dateien, wie PDFs, für den eigenen Webauftritt zu speichern und einzubinden, beziehungsweise zum Downloaden zu verlinken. Allerdings gehen die Möglichkeiten mit der Media Library noch viel weiter – hat man denn Bedarf daran.

In diesem Artikel wird erläutert, wie statische HTML-Seiten inklusive JavaScript und CSS über die Sitecore Media Library eingebunden und bereitgestellt werden können. Und das tolle daran: genau wie andere Items und Dateien lässt sich der Zugriff über die Sitecore Berechtigungen ganz genau festlegen – damit auch nur wirklich das von Ihnen gewünschte Zielpublikum darauf zugreifen kann!

Aus diesem Beispiel lassen sich natürlich auch weitere Use Cases ableiten, zum Beispiel wenn im Webauftritt ein Flashplayer integriert werden soll und die dazugehörigen Flashfilme (.flv Dateien) in der Media Library abgespeichert werden.

(mehr …)

Erfolgreiche Emails mit A/B Testing!

Spart eure wertvolle Zeit und verbringt nicht zu viel Zeit mit Überlegungen wie „Welches Bild, welche Überschrift, welcher Betreff spricht unsere Zielgruppe mehr an?“. Testet es aus!

Den Sieger küren

A/B Testing im Email Campaign Manager 2.0 ermöglicht es euch zwei oder mehrere Varianten einer Email zu testen und die erfolgreichste Variante (z.B. die mit der höchsten Open Rate oder Click Rate) an eure Kunden zu senden.

Heute kann im ECM ausschliesslich der Betreff getestet werden. Bald ist dies jedoch Geschichte. Neu sollen neben dem Betreff auch jegliche Komponenten und alternative Texte der Bilder getestet werden können. Den Test-Sieger könnt ihr entweder automatisch oder selbst manuell küren. Welche Kriterien zum Sieg führen könnt ihr auch selbst entscheiden. Um die Entscheidung dennoch etwas zu vereinfachen bietet Sitecore hier nachfolgende Testresultat-Übersicht :

Email Campaign Manager 2.0 Übersicht A/B Testing

Reporting

Um auch den aktuellen Stand der Tests verfolgen zu können bietet Sitecore diese Reporting Möglichkeit:

Sitecore AB Testing Reporting

Weitere Reporting Möglichkeiten findet ihr im nächsten Tipp der Woche!

Sitecore & Azure

Wie bringt man Sitecore auf Microsofts Azure Cloud Services?

Ein Weg um Sitecore in die Cloud zu stellen, ist der direkte Weg über das manuelle Einrichten von Sitecore Instanzen via Cloudservices oder virtuellen Servern, die Azure einem anbietet. Um aber wirklich auf Wolke 7 zu schweben, hat sich Sitecore ein Modul ausgedacht: Sitecore Azure!

Sitecore Azure
Das Sitecore Azure Modul lässt sich einfach vom Sitecore Development Network (SDN) herunterladen. Zusammen mit einer 27 Seiten starken Dokumentation zum Installieren und Konfigurieren der Anwendung.

Ausgangspunkt ist eine lauffähige Sitecore Instanz des Projekts. Auf diese Sitecore Instanz wird über den „Installation Wizard“ von Sitecore das „Sitecore Azure“ Modul installiert. Also ganz so, wie man es sich von Sitecore gewohnt ist!

Tipp: Es lohnt sich die Einschränkungen und Anforderungen vorher gründliche durchzulesen.

Mit dem Tool installieren sich eine Menge Items und Files in Sitecore. Für den Sitecore Benutzer ersichtlich ist danach aber lediglich ein neuer Eintrag in der Programmstartliste.

Mit der Installation wurde aus der Sitecore Instanz ein „Deployment Center“. Das Deployment Center ist nun der Dreh- und Angelpunkt des Geschehens, egal welche Sitecore-Azure-Architektur (Azure Delivery/Azure Live Mode/Azure Authoring + Delivery) Sie nun einsetzen.

Hinweis: Bei der Azure Delivery Architektur dient das Deployment Center auch als Editing Instanz. Bei den anderen nur als Deployment Center.

Delivery Architektur

Ist das Modul installiert, ein Zertifikat generiert und ein „Environment“-File bezogen (Sitecore) steht Ihnen die ganze Welt offen. Dies zeigt sich anhand einer Weltkarte  mit einer Auswahl an möglichen Standorten. Die Standorte entsprechen den physischen Azure Datacentern, auf welche Sitecore nun eingespielt werden kannn.
Mit wenigen Klicks fährt eine Content Editing (CE) Farm oder Content Delivery (CD) Farm Instanz hoch, frei skalierbar.

CE und CD Instanzen einfach Verwalten.

Ein Blick in die Azure Administrationsseite lohnt sich! Mit jeder erstellten Farm werden nämlich SQL Azure Datenbanken oder Cloudservices eingerichtet. Die Namen sind zwar sehr gewöhnungsbedürftig, dafür logisch aufgebaut. Es hilft zu verstehen was Sitecore genau macht. Die Dokumentation liefert hier nämlich kaum aussagekräftige Informationen. Ein Blick auf die anfallenden Gebühren ist sowieso ratsam.

Stolpersteine
Mit dem einen oder anderen Stolperstein ist dann aber doch zu rechnen.
Leider ist nur wenig davon dokumentiert, was und wie Sitecore die Dinge genau macht.
Einige Stolpersteine vorweg:

  • Der „Data“-Folder Pfad in der Sitecore Konfiguration darf nicht relativ angegeben werden.
  • Der „Data“-Folder darf nicht im Sitecore Webverzeichnis liegen.
  • Die Sitecore Konfigurationen dürfen nicht in separate Dateien ausgelagert werden. Alles in Web.config.

Hat man erst einmal den Dreh raus, funktioniert Sitecore Azure einwandfrei. Und merkt man wie einfach die Skalierung dann von der Hand geht, ist man restlos überzeugt.

 

Gesteigerte Flexiblität im Email-Empfänger-Management

Das war einmal.

In den vergangenen Email Campaign Manager (ECM) Versionen war es üblich, dass die Empfänger im Vorhinein bereits definiert werden mussten, bevor die Email-Nachricht erfasst werden konnten.

Neu ist.

Im ECM 2.0 könnt ihr die Empfänger auch nach dem Erfassen der Nachricht pflegen. Es besteht die Möglichkeit eigene Empfängerlisten hinzuzufügen, alte Listen wieder zu verwenden oder neue mit alten zu kombinieren. Habt ihr alle gewünschten Listen zusammen könnt ihr diese im Register „Recipient View list“ einsehen. Um gewisse User dennoch von der Liste zu entfernen, kann die „Opted Out Build List“ verwendet werden.

Empfänger definieren

Bestehende und neue Empfängerlisten kombinieren

Finale Empfängerliste überprüfen

Flexibel in die Zukunft mit dem ECM 2.0