Sitecore im Multi-Channel-Einsatz

Eine erfolgreiche Kundenanprache muss heutzutage über viele Kanäle hinweg erfolgen. Die Website stellt dabei eine zentrale, nicht jedoch die einzige Kommunikationsschnittstelle dar. Die Interaktion mit dem Kunden findet über vielfältige Kontaktpunkte und Medien statt. Dabei kann es sich beispielsweise um die Präsentation von Inhalten auf mobilen Geräten, Informations-Streams (RSS), Screens im Showroom, soziale Medien usw. handeln. Wichtig ist, dass die vermittelten Informationen über alle Kanäle hinweg konsistent dargestellt werden.

Mit Sitecore lässt sich der „Customer Journey“ über die verschiedenen Kanäle hinweg optimal gestalten. Durch die zentrale Speicherung und Pflege von Inhalten im Sitecore CMS lassen sich zum einen die Pflegeaufwände der bereitgestellten Informationen reduzieren und zum anderen die konsistente und integrierte Präsentation von Marke und Produkt gegenüber dem Kunden realisieren. Damit wird die Kundenwahrnehmung bezüglich Image und Kundenservice verbessert und letztendlich das Conversion-Potential positiv beeinflusst.

Das CMS von Sitecore verfügt bereits nativ über die Fähigkeit, Inhalte auf die verschiedensten Endgeräte optimiert auszugeben. Das Seiten-Layout und die entsprechenden Inhalte können dabei nahezu beliebig an die Display-Eigenschaften der Zielgeräte angepasst werden.

Das in Sitecore integrierte „Device Management and Identification System“ erkennt automatisch, welchert Gerätetyp Informationen anfordert und versetzt das CMS damit in die Lage, die Inhalte im geeigneten Layout und Format auszuliefern.

Der oben gezeigt Screenshot vermittelt einen ersten Eindruck, wie einfach und intuitiv die verschiedenen Device-Layouts im Backend des Sitecore CMS verwaltet werden können.

Mit Sitecore als zentralem Element in einer Multi-Channel- und Multi-Device-Umgebung wird die Voraussetzung einer integrierten und konsistenten digitalen Kommunikations-Strategie geschaffen, ohne die damit verbundenen Pflegeaufwände für die bereitgestellten Inhalte unnötig zu erhöhen.

Sitecore Version 6.6 verfügbar

Ab sofort ist das neue Release 6.6 der Content Management- und Digital Marketing-Software von Sitecore verfügbar (Pressemeldung). Die Highlights dieser Version umfassen:

Segmentation-Builder
Mit dem Segmentation-Builder werden Redakteure in die Lage versetzt, eigenständig Zielgruppen anzulegen und ihnen anschließend Inhalte zuzuordnen. Wird ein Nutzer der Zielgruppe über seine IP oder sein Verhalten auf der Website erkannt, so bekommt er den vorgängig definierten Inhalt angezeigt.
Dabei ist es beispielsweise möglich, Web-Inhalte abhängig von Wohnort, Alter, Geschlecht usw. den Nutzern zu präsentieren. Damit lassen sich noch besser und genauer als bisher lokale und besucherrelevante Inhalte verwirklichen.

Mobile Device-Simulator
Mit dem neuen Device-Simulator in CMS 6.6 haben die Redakteure die Möglichkeit, die Qualität von Webseiten auf allen Endgeräten und Browsern zu überprüfen. Eine Vorschau liefert ihnen die Ansicht der Webseite in mobilen Endgeräten wie iPhone, iPad, Blackberry und beliebigen anderen Devices.
Zudem hat Sitecore sein Mobile Software Developer Kit (SDK) erweitert. Es erleichtert die Mobil-Entwicklung und unterstützt Apples IOS.

Neuer MVC Ansatz
Durch den neuen MVC Ansatz ist es möglich, einzelne Applikationen oder Teile einer Webseite auf Basis des Model View Controller (MVC) Ansatzes zu entwickeln. Damit wird die Programmierung noch flexibler als bisher.

Für das Update einer bestehenden Installation auf das Release 6.6 stehen wir selbstverständlich als Ansprechpartner zur Verfügung.

Sitecore Architektur-Varianten

Nach der Entscheidung, ein neues  Content Management System einzuführen, stellt sich früher oder später die Frage, welche Netzwerk-Architektur Verwendung finden soll. Die Entscheidungsgrundlage für die Auswahl der Architektur-Variante ist insbesondere:

  • die Anforderung an die Verfügbarkeit des Systems
  • die Anforderung an die Laststabilität des Systems
  • die Anforderung an die Sicherheit des Systems
  • die bereits bestehende Infrastruktur
  • das zur Verfügung stehende Budget

Nachfolgend werden mögliche Sitecore Netzwerk-Architekturen für verschiedene Internet Szenarien vorgestellt und deren Vorteile und Nachteile kurz beleuchtet.

Eine Sitecore Netzwerk-Architektur besteht aus mehreren Komponenten: dem sogenannten Content Management Server (nachfolgend CM genannt), der primär für die Erfassung von Content für die Autoren dient und dem Content Delivery Server (nachfolgend CD genannt), der als sogenannter Front-End Server fungiert. Weiterhin erforderlich ist ein SQL Server, der den Content sowie die Konfigurationseinstellungen beinhaltet. Der SQL-Server enthält dafür drei Sitecore Datenbanken: Master, Web und Core. Der Content wird in der Master-Datenbank verwaltet und im Rahmen des Veröffentlichungsprozesses auf die Web-Datenbank transferiert. Die Core-Datenbank beinhaltet die Sitecore Einstellungen sowie die Security Informationen von Sitecore.

Stand-Alone-Architektur

Hierbei übernimmt ein einzelner Server sowohl die Funktion des CM als auch des CD.

Vorteile dieser Architektur:

  • Einfache Installation und Administration
  • Keine Load-Balancer Konfiguration notwendig
  • Schnelle Inbetriebnahme möglich

Nachteile dieser Architektur:

  • Aus Gründen der Performance sollte CM und CD nicht zusammen auf einem Server installiert werden. Denn sobald die Autoren ihre erstellten Seiten veröffentlichen, wird der Server für einen kurzen Moment ausgelastet. Dies könnte die Performance des Internet Auftritts beeinträchtigen.
  • Sollte der Server ausfallen, ist die Erreichbarkeit des Internet-Auftritts nicht mehr gewährleistet.
  • Beim Veröffentlichen von Seiten durch die Autoren wird zudem der Cache geleert, dies bedingt eine längere Ladezeit der Webseiten beim erstmaligen Aufruf nach der Veröffentlichung.

Netzwerk-Architektur mit separatem CM und CD

Diese Architekturvariante sieht jeweils einen separaten Server für CM und CD vor:

Vorteile dieser Architektur:

  • Autoren greifen auf einen dedizierten CM Server zu und belasten somit nicht den CD Server. Der Veröffentlichungsprozess beeinträchtigt die Performance der Website nicht.
  • Der Cache wird durch den Veröffentlichungsprozess nur inkrementell geleert. Damit bleiben kurze Ladezeiten für den übrigen Internet-Auftritt gewährleistet.
  • Bei einem Ausfall des CM kann der CD kurzzeitig die Aufgaben des CM übernehmen. Der Internet-Auftritt bleibt also weiterhin kontrollierbar. Allerdings gelten die Einschränkungen eines Stand-Alone-Systems.

Nachteile dieser Architektur:

  • Bei einem Ausfall des CD ist der Internet-Auftritt für Besucher nicht mehr erreichbar.

Netzwerk-Architektur  mit einer durch eine Firewall getrennten CM und CD Umgebung

Bei dieser System-Architektur liegt das Augenmerk auf der Sicherheit des Systems. Dazu werden die CD und die CM Server durch eine Firewall getrennt. Der CD und der SQL-Server (Database1) befinden sich in der DMZ und der CM und der SQL-Server (Database2) im LAN.

Vorteile dieser Architektur:

  • Der CM ist nicht von aussen zugänglich und wird durch eine Firewall geschützt.
  • Der CD verfügt über einen eigenen SQL-Server. Dies dient der Optimierung der Performance.
  • Bei einem Ausfall des CM kann der CD kurzzeitig die Aufgaben des CM übernehmen. Der Internet-Auftritt bleibt also weiterhin kontrollierbar. Allerdings gelten die Einschränkungen eines Stand-Alone-Systems.

Nachteile dieser Architektur:

  • Bei Ausfall des CD können die Benutzer auch hier nicht auf den Internet Auftritt zugreifen.

Architektur mit zwei CD und Load-Balancing (Hochverfügbarkeit)

Diese Sitecore Architektur gewährleistet sowohl eine hohe Verfügbarkeit als auch eine hohe Sicherheit. Dabei befinden sich zwei CD Server mit Load-Balancer sowie der SQL-Server (Database 1) in der DMZ. CM-Server und SQL-Server (Database 2) befinden sich im LAN.

Vorteile dieser Architektur:

  • Der CM ist von aussen nicht zugänglich und wird durch eine Firewall geschützt.
  • Der CD verfügt über einen eigenen SQL-Server. Dies dient der Optimierung der Performance.
  • Die beiden CD gewährleisten eine hohe Verfügbarkeit, da bei dem Ausfall eines CD der andere noch von aussen erreichbar bleibt und somit die Verfügbarkeit des Internet-Auftritts weiterhin gewährleistet.
  • Bei einem Ausfall des CM kann einer der CD kurzzeitig die Aufgaben des CM übernehmen. Der Internet-Auftritt bleibt also weiterhin kontrollierbar.

Nachteile dieser Architektur:

  • Variante erfordert mehr Aufwand für die Konfiguration.
  • Diese Lösung stellt umfangreichere Hardware-Anforderungen als die vorgenannten Varianten.

Fazit und Empfehlung

Nachdem nun mehrere mögliche Sitecore Architekturen mitsamt ihren Vor- und Nachteilen vorgestellt wurden, wird deutlich, dass das Aussprechen einer generellen Empfehlung nicht sehr sinnvoll ist. Vielmehr hängt die Auswahl der geeigneten Architektur-Variante sehr stark von den individuellen Anforderungen an das System und der verfügbaren Infrastruktur ab. Allerdings kann festgehalten werden, dass zum einen der gemeinsame Betrieb von CM und CD auf einem Server aufgrund der hohen Lastspitzen im Veröffentlichungsprozess nicht empfehlenswert ist und zum anderen der Einsatz von einem CM-Server und mehreren CD-Servern mit Load-Balancing eine nahezu beliebige Skalierbarkeit und Performance sowie eine enorme Flexibilität des Systems ermöglichen.

 

Sitecore investiert in Social Media Marketing

Um die bereits bestehenden Social Media Funktionalitäten der Sitecore Customer Engagemenet Platform (CEP) zukünftig weiter auszubauen hat Sitecore nun im grösseren Umfang Anteile am skandinavischen Marktführer für Facebook-Management-Technologie Komfo erworben (Pressemeldung).

Das Ziel dieser Beteiligung ist es, die Komfo Platform als Lösung in die Sitecore CEP zu integrieren und die bestehenden Social Media Marketing-Funktionen damit zu erweitern.

Bereits heute wird die Komfo Platform von Komfo durch namhafte Unternehmen wie Audi, Dr. Oetker, Electronic Arts, IKEA global, uvm. genutzt, um ihre Facebook-Fanpages und andere Social Media-Aktivitäten erfolgreicher und effizienter zu betreiben. Dabei vereint die Technologie insbesondere:

  • Communication Tools / Content Management für Fanpages
  • Leicht anpassbare Applikationen und Templates (out-of-the-box)
  • Business Intelligence-Lösung, um die eigene Fanpage-Performance und die von Wettbewerbern messen, beurteilen und vergleichen zu können

Damit stellt diese Beteiligung von Sitecore an Komfo eine hervorragende Ergänzung zu der bereits bestehenden integrierten Lösung für Websites, Mobile, E-Mail und Print von Sitecore dar.

Personalisierung mit dem Sitecore Digital Marketing System

Die steigenden Ansprüche von Website-Besuchern an die Webauftritte und der zunehmende Wettbewerbsdruck im Online-Kanal verbieten es Website-Betreibern zunehmend, die kurze Spanne der Aufmerksamkeit, die der Besucher dem Webauftritt und den dort befindlichen Informationen widmet, durch irrelevante Inhalte zu verschwenden. Die Heterogenität der Besucher und die damit verbundene Divergenz der als relevant bzw. irrelevant empfunden Inhalte stellt dabei die besondere Herausforderung dar. Hier schafft die dynamische Personalisierung der Website Abhilfe. Dynamische Personalisierung bedeutet, dass jedem Website-Besucher, abhängig von seinen persönlichen Präferenzen, individuelle Website-Inhalte ausgespielt werden.

Das Sitecore Digital Marketing System eröffnet die Möglichkeit,  genau diese Personalisierung der Website zu realisieren. Dabei stellen Informationen über den Besucher die Grundlage für individuelle Anpassung des Contents dar. Abhängig von der Art und Weise, wie diese Informationen generiert werden, kann zwischen den folgenden beiden Möglichkeiten der Personalisierung unterschieden werden:

  • Explizite Personalisierung
    Hier definiert der User selbst, welche Daten er preisgeben  bzw. welche Inhalte er präsentiert bekommen möchte. Die explizite Personalisierung setzt die Bereitschaft des Besuchers voraus, aktiv an der Personalisierung der Inhalte mitzuwirken.

 

  • Implizite Personalisierung
    Bei der impliziten Personalisierung erfolgt die Anpassung der Inhalte  in Abhängigkeit des Verhaltens der Besucher auf der Website. Dabei können zahlreiche Informationen gesammelt und zu Personalisierungszwecken herangezogen werden. Darunter fallen u. a. die Herkunft des Besuchers, der Klickpfad, die Verweildauer auf einzelnen Seiten, Newsletter-Registrierung, usw.

 

Das DMS von Sitecore ermöglicht beide Arten der Personalisierung. Dabei kann sehr flexibel und detailliert festgelegt werden, wie das System auf das Besucherprofil reagiert. Die Grundlage für die erfolgreiche Implementierung einer solchen  Personalisierung stellt allerdings ein durchdachtes Konzept hinsichtlich der Anforderungen und Ziele an den Online-Auftritt dar. Nur wenn diese Vorarbeit gewissenhaft geleistet wurde, lässt sich das volle Potenzial einer fortschrittlichen Personalisierung auch ausschöpfen.

CEP – Allzweckwaffe für integriertes Online-Marketing

Zeitgemässes Online-Marketing stellt für viele Unternehmen eine grosse Herausforderung dar. Denn in immer kürzeren zeitlichen Abständen nimmt die Anzahl der Informationskanäle zu, auf denen potentielle Interessenten und Kunden ihre Informationen zu Unternehmen und Produkten beziehen. Trotz oder gerade wegen dieser Vielfalt der Ausgabekanäle sollte ein Unternehmen bestrebt sein, sein Markendarstellung einheitlich und konsistent über alle Kommunikationskanäle zu verbreiten. Oftmals ist dies jedoch einfacher gesagt als getan. Denn insbesondere in grösseren Unternehmungen ist der die Form des Markenauftritts mittels einer strengen CI/CD-Richtlinie quasi in Stein gemeisselt. Hier ist die Flexibilität des CMS gefragt, das in diesem Fall vor allem die Möglichkeit bieten muss, die bestehenden Vorgaben so genau wie möglich über alle Kanäle hinweg darzustellen.

Doch damit nicht genug. Die Ansprüche der Online-Nutzer steigen stetig. Wie auch im realen Leben verlangt verlangt der Online-Kunde bzw. -Interessent, dass sich der Anbieter auch auf seiner Online-Plattform individuell auf ihn einstellt. Um auf diese Anforderung reagieren zu können, muss das CMS neben seiner eigentlichen Funktion Inhalte zu verwalten dynamisch auszuliefern auch in der Lage sein, dynamisch und situationsabhängig auf das Besucherverhalten zu reagieren – und das ohne zeitliche Verzögerung. Konkret bedeutet dies, dass das CMS die Fähigkeit besitzen muss, das Besuchsverhalten der Website-Besucher zu analysieren um dann in Abhängigkeit dieses Verhaltens individuell angepasste und relevante Inhalte und Informationen auszuliefern.

Sitecore stellt mit seiner Customer Engagement Platform (CEP) ein für die genannten Anforderungen passende Lösung zur Verfügung. Diese umfasst neben einem äusserst flexiblen CMS das sogenannte Digital Marketing System (DMS), das eine Vielzahl von Marketing und-Business-Funktionen zur Verfügung stellt.

Dabei trifft ein sehr leistungsfähiges CMS, das sich insbesondere durch eine intuitive Bedienung, weitgehende Gestaltungsfreiheit, Mehrsprachen- und Multisite-Fähigkeit sowie die volle Unterstützung für die Ausgabe von Inhalten auf mobile Endgeräte auszeichnet auf ein ausgeklügeltes System zur Analyse des Besucherverhaltens, der Automatisierung der Verarbeitung der erhobenen Daten und letztendlich der Personalisierung der ausgespielten Inhalte.

Das Zusammenspiel dieser beiden Systeme erlaubt es einerseits über alle Online-Kanäle hinweg Marketing-Aktivitäten besser zu analysieren und andererseits den Besucher möglichst schnell zu dem von ihm verfolgten Ziel zu leiten. Ein wichtiger Schritt in Richtung einer Steigerung der Conversion-Rate.

 

Sitecore Intranet Portal (SIP) Teil 2

Erfahrungen aus unseren Projekten

Logischerweise fragten wir uns jeweils zu Beginn des Intranet-Projektes, auf welchem Wege dieses umgesetzt werden sollte. Grundsätzlich wurden 3 Lösungsvarianten in Betracht gezogen: Erste Variante: Wir verwenden das Sitecore CMS in der aktuellsten Version und bauen sämtliche OOB Features selber nach. Zweite Variante: Wir verwenden alles OOB und nehmen nur marginale Designanpassungen vor. Letztendlich entschieden wir uns im Grunde genommen immer für Variante 3, die einen Mittelweg zwischen den beiden bereits genannten Varianten darstellt. Wir verwenden die OOB-Features soweit möglich und entwickeln ein Design das zum einen ansprechend und zum anderen benutzerfreundlich ist. Weiterhin entwickelten wir neue Controls und nahmen Anpassungen und Erweiterungen der bestehenden OOB-Features vor. Dabei wurden entweder die zur Verfügung stehenden OOB-Features von einem XSLT-Rendering in ein Usercontrol umgebaut oder die bestehenden XSLT’s modifiziert. Eine besondere Erwähnung verdient hierbei das Modul für die AD-Anbindung.

Die Dokumentation von Sitecore ist sehr gut. Hier ist es wichtig – wie immer – alles genau durchzulesen! Allerdings sind einige Fallstricke in der Dokumentation nicht explizit beschrieben bzw. nur angedeutet (z.B. Berechtigungen, AD-Einstellungen, usw.). Daher ist es sehr wichtig, schon in einer frühen Projektphase mit dem Kunden und den entsprechenden Systemverantwortlichen zusammenzuarbeiten.

Projekt „ÖKK – Intranet Relaunch“
Nebst einer grossen Flyout-Navigation sind hier die folgende Themen hervorzuheben:

  • Inhalts- und Personensuche (mit Typeahead)
  • grosse Dokumentenbibliothek
  • geschützte Bereiche für Inhalt und Dokumente
  • abonnieren von News-Kategorien
  • Favoriten (Links, Seiten, Applikationen)
  • Personalisierte Startseite
  • CEO Blog

Eine Herausforderung stellte die Personensuche (inkl. Typeahead) über sämtliche Personenprofile dar sowie die Optimierung der Dokumentenbibliothek, insbesondere hinsichtlich der Performance.
http://www.namics.com/kunden/referenzen/oekk-intranet-relaunch/

Projekt „Zuger Kantonsspital – Intranet“
Die Ziele für dieses anspruchsvolle Projekt waren:

  • Bereitstellung einer zentralen Informations- und Arbeitsplattform mit zielgruppenrelevanten Informationen aus allen Bereichen
  • Effizienzförderung der Mitarbeitenden auf individueller sowie auch auf Team-Ebene
  • Förderung von Wissenstransfer
  • Erfolgreiche abteilungs- und klinikübergreifende Zusammenarbeit
  • Moderne Technologie, Vereinfachung der Contentpflege durch die Redakteure

Erreicht haben wir diese Ziele folgendermassen:

  • Workshops mit den verschiedenen Stakeholdern des Projekts. Insbesondere natürlich den zukünftigen Usern.
  • Neu konzipierte Inhaltsgefässe
  • Themenorientierter Zugang zu Informationen
  • Content Lifecycle Management
  • Dokumentenbibliothek mit diversen Such- und Filtermöglichkeiten

In diesem Intranet-Projekt wurden viele OOB-Features erweitert und individuelle Komponenten entwickelt wie z.B.:

  • News/Veranstaltung inkl. PDF-Export gemäss CI/CD
  • Blaubücher für Krankheitsbilder inkl. Filter (Akkordeon)
  • Suche
  • Dokumentenbibliothek inkl. Top-Dokumente
  • Marktplatz mit Kommentarfunktion
  • Favoriten und Alerts
  • Feedback-Formular
  • IT-Systemstatus
  • Top-Links
  • Recently updated / Letzte Änderungen eines Bereichs

http://www.namics.com/kunden/referenzen/zuger-kantonsspital-intranet/

Diese beiden genannten Projekte illustrieren, wie auch komplexe Anforderungen mittels eines guten Konzepts und des flexiblen Sitecore CMS effizient realisiert werden können. Getreu dem Motto: Soviel OOB wie möglich, soviel Anpassungen wie nötig.

In Teil 3 fassen wir die Stärken und Schwächen der Sitecore Intranet Portal (SIP) Lösung zusammen