Neues Sitecore Modul überwacht die Einhaltung von Standards

Ein neues Sitecore Modul prüft Webseiteninhalte automatisiert auf Einhaltung von Standards sowie auf unternehmenseigene und gesetzliche Regularien. Basis dieses Moduls ist die renommierte „Compliance Sheriff“-Applikation von HiSoftware.

Mit diesem Modul ist es möglich, Web-Inhalte automatisiert nach formellen, gesetzlichen und qualitativen Kriterien zu überprüfen, noch bevor sie publiziert werden. Die Kontrolle von regulativen und eigenen Bestimmungen (z.B. Schreibweise von Namen, Branding-Spezifika etc.) erfolgt regelbasiert.

Weitere Informationen zu diesem neuen Sitecore Modul sind in der Sitecore Pressemeldung zu finden.

Unser Wissen für Euren Erfolg – Namics goes Open Source

Namics goes Opensource

Als wir uns vor einigen Jahren dafür entschieden haben, im .Net Umfeld mit dem Content Management System „Sitecore“ zu starten, gingen wir wohl – wie bei jeder Evaluation, ein gewisses Risiko ein. Erfüllt dieses CMS die Anforderungen der Kunden? Lässt … Weiterlesen

mobilezonecom.ch erhält einen neuen Auftritt

In Rekordzeit wurde der Internetauftritt von mobilezonecom.ch mit dem neuen Festnetz- und Internet-Angebot „Call & Surf“ auf Basis von Sitecore auf die Beine gestellt und ebenso schnell wurde der Inhalt durch mobilezone erfasst.

Dank der Optimierung des PageEditors, kann mobilezone ca. 90% des Inhalts im PageEditor pflegen. Dies ermöglicht ein extrem effizientes abfüllen von Inhalten und die Vorschau der Seite im Preview-Modus erübrigt sich auch gleich.

Besonders nett gelöst ist die Platzierung der SEO Eingabefelder, welche gleich zu Beginn der Seite gepflegt werden können. Eine neue Seite lässt sich mit zwei Klicks erstellen und gleich danach kann der Autor den Navigationspunkt entsprechend benennen. Flyouts werden auf einer neuen Seite geöffnet, damit der Autor die gesamte Breite der Arbeitspalette zur Verfügung hat. Schnell und einfach kann man mittels Sprachwechsler durch die verschiedenen Sprachen navigieren, um Inhalte darin abzufüllen. Mit wenigen Klicks legt man ein Formular an der gewünschten Stelle an und pflegt dessen Felder mittels Form Designer. Das gleiche gilt für Kundenspezifischen Module, sowie allen Teasern, welche im Rahmen dieses Projekt entwickelt wurden.

Viele dieser „Gadgets“ sind einfach umzusetzen und für die Inhaltsmigration nur von Vorteil.

Namics Hamburg war verantwortlich für die Frontend- und Backendumsetzung. Konzept und Design wurde durch mobilezone geliefert.

Hier gehts zur Webseite: http://www.mobilezonecom.ch

.NET Web Content Management Systeme im Vergleich

Neben den klassischen Funktionalitäten wie Trennung von Inhalt und Layout oder Wysiwyg Editor werden von Web Content Management Systemen vermehrt Funktionen wie Online Marketing, Personalisierung oder Social Networking gefordert. Zum Beispiel setzt  Sitecore in der Produktentwicklung einen starken Fokus auf Targeting. So können mit Hilfe des Digital Marketing Systems die Inhalte einer Website den Benutzern personalisiert dargestellt werden.

Im Rahmen einer WCMS Evaluation haben wir  lizenzkostenpflichtige .NET Content Management Systeme hinsichtlich „WCMS 2.0 Funktionalitäten“ geprüft.

Das Ergebnis zusammengefasst:

.NET Web Content Management Systeme im Vergleic

.NET Web Content Management Systeme im Vergleich

EPiServer und Sitecore gewinnen den Vergleich! Beide Systeme bieten entsprechende ausgereifte „WCMS 2.0″ Erweiterungen an. EPiServer brilliert mit seinem ausgeklügelten Social Networking Modul gegenüber Sitecore. Bei den Lizenzkosten hat Sitecore die Nase vorne.

 

Sitecore
Enterprise System mit umfangreichen Features. Ca. 2’900 Sitecore Kunden weltweit betreiben über 27.000 Webseiten.

Kentico
CMS mit erschwingliche Lizenzkosten für kleinere Organisationen. Kentico verfügt über verschiedene Module u.a. E-Commerce sowie über eine grundlegende Marketing Suite. In ca. 7’000 Websites weltweit integriert.

Sitefinity
Ideal für kleinere Webauftritte, welche keine umfassende WCMS Funktionalitäten benötigen. Wurde  in über 6’000 Websites weltweit integriert.

EPiServer
Enterprise CMS mit vielen umfangreichen Features. Mehr als 3’500 Kunden weltweit betreiben über 10’000 Webseiten.

Wie erzeuge ich kundenfreundliche URLs?

Ewig lange URLs sehen weder auf Printmaterialien gut aus noch sind sie „kundenfreundlich“ im Web. Daher bietet Sitecore die Möglichkeit sogenannte Short-URLS mittels Alias-Systeme zu verwenden. Hierbei lassen sich kurze URLs definieren, wie z.B. www.meineseite.ch/sonderangebote, die dann über eine automatische Weiterleitung auf die im System hinterlegte Seite www.meineseite.ch/deutsch/aktuelles/sonderangebote/angebot.html verweisen kann.

Sollten hier besondere Wünsche bestehen, ist es grundsätzlich möglich, jeder Seite eine pflegbare Short-URL zuzuweisen. Dies kann der Autor im Rahmen der Seitenverwaltung pflegen.

Sitecore-Logging auf High-Traffic-Sites

Jeder Sitecore-Entwickler weiss mit Sicherheit, wie man Log-Einträge schreibt. Z.B.

Log.Error("Some error occurred!", typeof(MyClass));

Mit der standard-Sitecore-Konfiguration würde das einen Eintrag im Log des aktuellen Tages machen. Dieser Standardansatz funktioniert gut, solange nicht allzu viel Traffic auf der Site herrscht. Auf hoch frequentierten Sites hingegen, wird die Analyse von Logs sehr schwierig.

Hauptprobleme sind:

  1. Sitecore erzeugt selbst Log-Einträge, die mit applikations-spezifischen Einträgen vermischt werden –> viele Log-Einträge
  2. Die Logging-Konfiguration (z.B.  Ausgabemedien oder Log-Level) können nicht geändert werden ohne Zugang zu den Config-Dateien
  3. Es ist nur schwer möglich, Log-Einträge einem bestimmten Request oder einer bestimmten Session zuzuordnen.

Bestehende Lösungen

In diversen Blog Posts sind bereits verschiedene Wege beschrieben worden, wie die Standard-Sitecore-Logging-Konfiguration verbessert werden kann. Zum Beispiel kann mit einem eigenen log4net Appender und logger ein eigenes Log-File als Ausgabemedium genutzt werden.

Ein weiterer Weg, eigene Log-Einträge von den Sitecore-eigenen Einträgen zu unterscheiden ist, eigene Log-Einträge mit einem Präfix zu versehen. Log4net kann dann mittels Regex-Pattern diese Einträge gesondert in ein eigenes Log schreiben.

Ferner kann die Ausgabe auf andere Medien z.B. in eine SQL-Tabelle die Analyse einfacher machen. John West beschreibt in seinem Post verschiedene Möglichkeiten, dies umzusetzen.

Eigene Log-Einträge von den Sitecore-eigenen Einträgen gesondert zu behandeln ist also möglich. Dies löst aber noch nicht unsere anderen beiden Probleme.

  1. Ist es auch mit eigenem Log-File immer noch schwierig, Log-Einträge einem bestimmten Request zuzuordnen und
  2. Für Anpassungen von Log-Level und Ausgabemedien ist eine Änderung der web.config nötig, was Server-Zugriff voraussetzt.

Dies sind die Gründe, wieso wir uns dafür entschieden haben, einen anderen Ansatz zu wählen.

Unser Ansatz

Die Grundidee ist, die Sitecore-Logging-Funktionen über eine eigene Logger-Klasse von unsrem Code zu entkoppeln. Das heisst konkret, dass wir eigene .Warn(), .Error(), usw. -Methoden implementieren.

 

Logger.Error("Some error occurred!");

Wird eine dieser Methoden aufgerufen, startet unser Logger dynamisch Processors für spezifische Ausgabemedien (ähnlich wie log4net appenders), die zur Laufzeit ein/ausgeschaltet und konfiguriert werden können.

Auf diese Weise können wir die ursprünglichen drei Probleme lösen:

  1. Unsere eigenen Log-Einträge können von denen des Sitecore-Systems getrennt werden, da wir eigene Log-Einträge über unsren eigenen Logger schreiben.
  2. Die Konfiguration von Log-Levels und Ausgabemedien kann zur Laufzeit über das Sitecore-Backend vorgenommen werden.
  3. Durch Implementieren eines Browser-Console-Log, können wir Log Events eines spezifischen Requests direkt zur Browser-Konsole ausgeben via HTTP- Headers. Dazu haben wir das FirePHP  Protokoll in .NET umgesetzt.

Mit diesem Ansatz gewinnen wir viel Flexibilität punkto Logging. Speziell in komplexen Infrastrukturen mit mehreren Servern und ohne direkten Zugang zu Config-Dateien kann dies eine grosse Hilfe beim Analysieren von Problemen sein.

Sitecore Marketplace – Shared Source Development

Mittlerweile ist der auf dem diesjährigen Sitecore Symposium in Amsterdam angekündigte „Sitecore Marketplace“ live. Der Marketplace bietet Entwicklern die Möglichkeit, von ihnen entwickelte Sitecore Shared Source Module zum freien Download zur Verfügung zu stellen.

Der neue Sitecore Marketplace bietet Usern durch den Einsatz der Lucene Searchengine eine schnelle und einfache Möglichkeit, nach veröffentlichten Sitecore Modulen zu suchen. Besonders hilfreich erweist sich hier die Möglichkeit, dass Entwickler die Project-Spaces ihrer Module durch Tags auszeichnen und damit die Auffindbarkeit über die Suchfunktion deutlich verbessern können.

Ausserdem lassen sich die veröffentlichten Module bewerten, weiterempfehlen oder kommentieren bzw. reviewen. Das gibt dem Entwickler die Gelegenheit, mittels des direkten Feedback der User seine dort veröffentlichten Sitecore Module permanent weiterzuentwickeln und zu verbessern.

Welche Browser werden von Sitecore unterstützt?


Sowohl im Frontend als auch Backend beweist Sitecore hohe Browserkompatibilität:
Browserübersicht

(1) Es bestehen derzeit noch diverse Issues mit Internet Explorer 9

Grundsätzlich gilt:

  • Alle CMS Versionen unterstützen 32- und 64-bit Versionen von Windows
  • Alle CMS Versionen basieren auf der Installation von aktuellen Updates und Service Packs von Windows.
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